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Rezension zu „FLEURS“ von Johannes Floehr

von Johannes Floehr


Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches ein echter Kracher:

„Als es darum ging, wer sein neues Buch schreiben soll, fiel die Wahl schnell auf ihn: Johannes Floehr.“ Genial! Insofern ist es außerdem bloß folgerichtig, dass ich nicht nur das Buch, sondern auch die Rezension zu meinem neuen Buch „FLEURS“ selbst verfasse. Natürlich bin ich befangen, das kann ich nicht abstreiten. Doch vertrauenswürdige Menschen aus meinem näheren Umfeld haben es mir teilweise bestätigt: „FLEURS“ ist eines meiner bislang besten Bücher. Allein dieser eine Text darin! Für viele ein echtes Highlight. Auch die zahlreichen Zeichnungen des Cartoonisten Maxim Seehagen ernten viel Lob und rechtfertigen allein schon den Kauf. Nach mehrmaliger Lektüre ist mir jedoch aufgefallen: Teilweise ist es ganz schöner Quatsch, der im Buch so passiert.


Da ist etwa der frisch geborene Heinrich, der sich, für Babys leider

unüblich, gegenüber seiner Mutter höflich und wertschätzend äußert:

„Danke für die monatelange Obhut und die angenehme Geburt, Frau Mutter.

Sieht interessant aus, die Welt.“ Oder der weltberühmte Musiker Jürgen,

der in seiner Heimatstadt von einem alten Bekannten daran erinnert wird,

dass es doch immer sein großer Traum war, Steuerberater zu werden. Und

dass er doch aufhören solle mit dem Singen: „Jürgen, guck dich doch mal

an. Die Selbstverwirklichung, der laute Applaus. War es das wirklich

wert? Dein Talent haste weggeworfen für ein bisschen Weltruhm.“ Stimmt

nachdenklich! Und „sowas“ passiert in FLEURS alle paar Seiten! Das bin

ich, als Freund des Eskapismus, allen Leserinnen und Lesern aber auch

schuldig.


FLEURS ist erschienen im Lektora-Verlag. 228 Seiten, 16€.

Überall dort erhältlich, wo es das Buch gibt.

ISBN: 978-3954612727.


 

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